Aktuelles zu den Gaslaternen | Initiative Düsseldorfer Gaslicht

Auch CDU-Kandidat Keller hat geantwortet

Hier im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Cleffmann,

als Oberbürgermeister werde ich den Antrag zur Anerkennung der Düsseldorfer Gasbeleuchtung als UNESCO-Weltkulturerbe unterstützen. Der Rat der Stadt hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause den Beschluss zum Erhalt von ca. 10.000 Gaslaternen gefasst. Damit steht nun nach langer Diskussion fest, in welchem Umfang die Gasbeleuchtung erhalten bleibt. Es ist aus meiner Sicht dann auch konsequent, die Anerkennung als Weltkulturerbe anzustreben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Stephan Keller

Strack-Zimmermann, Geisel und Engstfeld unterstützen UNESCO-Bewerbung

Drei Antworten auf unseren Brief an die OB-Kandidaten sind da und alle sind uneingeschränkt positiv. Hier im Originaltext:

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ihre Frage, ob ich eine Initiative zur Anerkennung der Düsseldorfer Gasbeleuchtung als UNESCO- Weltkulturerbe unterstützen werde, kann ich ganz kurz und knapp beantworten:
Ja, selbstverständlich.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Geisel

Oberbürgermeister
Landeshauptstadt Düsseldorf
Rathaus, Marktplatz 1-2
40213 Düsseldorf



Sehr geehrter Herr Cleffmann,
ich darf mit einem klaren „Ja“antworten.
 Das Ganze ist schon längst überfällig. Wir haben uns immer dafür ausgesprochen, und es wird mir eine Freude sein,  das entsprechend zu begleiten.
Herzliche Grüße  auch von meinen Kollegen und Kämpfer  für die Gaslaternen Rainer Matheisen MdL

Mit freundlichen Grüßen
Marie-Agnes Strack-Zimmermann
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Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdB
Mitglied des FDP-Bundesvorstandes
Fraktion der Freien Demokraten
Sprecherin für Verteidigungspolitik
Sprecherin für Kommunalpolitik

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin


Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Initiative Düsseldorfer Gaslicht,
Liebe Jonges,

Ja, ich unterstütze das Verfahren zur Anerkennung der Düsseldorfer Gasbeleuchtung als UNESCO-Weltkulturerbe! Denn der Stadtrat hat - auf Basis Ihres Engagements - mit dem Beschluss zur Zukunft der Gasbeleuchtung den Weg frei gemacht: für die Verbindung von Stadtgeschichte und Stadtzukunft, von Tradition und Innovation. Meine Vision ist eine Gasbeleuchtung die sowohl UNESCO-Weltkulturerbe als auch klimaneutral ist, beispielsweise durch die Umstellung auf nachhaltiges Biogas. Der Weg zu beiden Elementen ist nicht ganz einfach. Ich werde ihn als Oberbürgermeister nach Kräften unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Engstfeld


Düsseldorfer Gaslaternen könnten UNESCO-Weltkulturerbe werden

Der überwiegende Teil der Düsseldorfer Gasbeleuchtung soll erhalten bleiben. Das hat der Rat im Mai mit großer Mehrheit beschlossen. In absehbarer Zeit wird Düsseldorf das weltweit größte zusammenhängende Netz dieses Denkmals der Industriekultur haben. Damit könnten die Gaslaternen nach Ansicht der Initiative Düsseldorfer Gaslicht und der Düsseldorfer Jonges zum UNESCO-Weltkulturerbe werden. Sie wollen deshalb jetzt gemeinsam das Verfahren in Gang setzen.Weiterlesen…

Gemeinsam zum Erfolg – große Mehrheit im Stadtrat

„Nit quake - make”, das war vor einigen Jahren ein Karnevalsmotto. Das war und ist auch das Motto der vielen Menschen, die sich seit 2009 für den Erhalt unserer Gaslaternen eingesetzt haben. Und diese Haltung ist belohnt worden. Mit überwältigender Mehrheit hat der Stadtrat am Donnerstag, 14.05.2020, dem Erhaltungskonzept für die Düsseldorfer Gaslaternen zugestimmt.

An diesem Erfolg haben viele mitgewirkt, die ihre Freizeit geopfert und ihre ganz speziellen Fähigkeiten eingebracht haben. Von der Technik über das Recht bis zu Design und Filmemachen war viel Wissen erforderlich, um den Argumenten für den Erhalt des Kulturdenkmals Gasbeleuchtung zum Durchbruch zu verhelfen. Und dann gab es noch die Vielen, die ganz praktisch mitgeholfen haben, sei es beim Verteilen von Banderolen und Flugblättern oder bei Fragebogenaktionen.

Argumente können jedoch noch so fundiert sein, sie nutzen nichts, wenn nicht jemand da ist, der sie auch hören will. Dieser jemand war und ist Planungsdezernentin Cornelia Zuschke. Sie hat aus der Konfrontation rund um die Gaslaternen einen Dialog gemacht. Es war dieser intensive und für alle Beteiligten arbeitsintensive Prozess, der zu dem Ergebnis geführt hat, das fast alle Ratsmitglieder überzeugt hat.

Bei dieser Überzeugungsarbeit haben uns viele Düsseldorfer Organisationen und Vereine unterstützt. Die Düsseldorfer Jonges mit Baas Wolfgang Rolshoven, die Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine (AGD) mit Bernhard von Kries an der Spitze sowie Haus und Grund mit Dr. Werner Fliescher seien hier stellvertretend genannt.

Die Arbeit geht weiter

Nachdem der Ratsbeschluss die große Linie festgelegt hat, geht es künftig darum, im Detail festzulegen, wo Gaslaternen bleiben und wo sie sinnvollerweise ersetzt werden sollen. Falls sich die Konstellation in der Stadtverwaltung nicht nach der Kommunalwahl grundlegend ändert, wird das Motto auch hier wieder partnerschaftliche Zusammenarbeit sein. Diese wird ihren Schwerpunkt dann in den Stadtvierteln haben.

Auf unseren Aufruf im letzten Newsletter hin haben sich schon eine ganze Reihe „Galaternenpaten” gemeldet, die ihr Wissen um die örtlichen Verhältnisse in diesen Prozess einbringen wollen. Es wäre aber sehr hilfreich, wenn sich noch weitere Interessierte melden würden. Das geht ganz einfach, mit dem Formular auf unserer Website oder per E-Mail.

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Statt Feier kurzes Jubeln am Rheinufer mit durch Tele-Optik zusammengezogenem Corona-Abstand.

Foto: Barbara Schmitz





Marketingexperte Prof. Hans Willi Schroiff: Wirtschaftlichkeit ist mehr als Kostenrechnung

Die Gaslaternen haben einen großen Wert für die Stadt Düsseldorf. Das erläutert Prof. Hans-Willi Schroiff, einer der führenden deutschen Marketing-Experten, in unserem Video.

Werden Sie Laternenpate!

Wenn es um die konkrete Umsetzung der Pläne der Stadtverwaltung geht, wollen wir erreichen, dass immer auch die Bürger vor Ort mit einbezogen werden. Deshalb ist es wichtig, dass wir Ansprechpartner in den Stadtvierteln haben, die sich in Ihrem Quartier gut auskennen. Da sind wir naturgemäß nicht überall im Thema.

Deshalb wünschen wir uns Ihre Unterstützung als Laternenpate.

Hier können Sie sich ganz einfach registrieren.

Das wird zunächst nicht allzu viel Aufwand sein und erst dann akut werden, wenn vor der eigenen Haustüre etwas verändert werden soll. Dann brauchen wir Sie als Ansprechpartner, um Ihr Wissen in die Gespräche mit der Verwaltung einzubringen. Wie das genau ablaufen wird, wissen heute noch nicht. Weiter Informationen gibt es, wenn der Rat eine hoffentlich positive Grundsatz-Entscheidung getroffen haben wird.

Ansonsten ist es ganz wichtig, dass die Paten Störungen in ihrem Bereich an die Netzgesellschaft melden und ein Auge darauf haben, in welchem Zustand die Laternen in ihrem Viertel sind. Damit eben eine „gute Beleuchtung” auch wirklich gewährleistet ist. Heisst: Die Laternennummern (diese steht auf dem Mast) aufschreiben und entweder bei der Netzgesellschaft anrufen:
0211 821 82 41 oder eine Störungsmeldung per Mail an Meldestelle@Netz-Duesseldorf.de schicken.