Wahlprüfsteine zur Wahl des Seniorenrats

Wahlprüfsteine für den Seniorenrat

Wir haben allen Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Seniorenrats zwei Fragen zur Düsseldorer Gasbeleuchtung gestellt. Hier veröffentlichen wie die Antworten unmittelbar nach dem Eingang bei uns.

Frage 1:

Ist die Düsseldorfer Gasbeleuchtung für Sie ein erhaltenswertes Denkmal der Industriekultur und wichtig für das Heimatgefühl der Bürgerinnen und Bürger?

Frage 2:

Ist es Ihrer Meinung nach möglich, durch Ergänzung und Optimierung der Gasbeleuchtung ein für ältere Menschen ausreichendes Beleuchtungsniveau zu erreichen oder müssen die Gaslaternen durch LED-Leuchten ersetzt werden?

Stadtbezirk 1

Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf, Golzheim
Christopher Erdmann
Frage 1:
Ja.
Frage 2:
In Straßen wie Rochusstraße/Ehrenstraße wäre es sinnvoll, die Laternen durch LED zu ergänzen, da diese Straßen zum Teil doch sehr dunkel sind.
Bernhard Linden
Frage 1:
Als gebürtiger Düsseldorfer bin ich dafür, dass die Gasbeleuchtung erhalten bleibt, weil sie seit Jahrzehnten vertraut und ein stück Heimat ist. Die Auffassung des Seniorenrates dazu kenne ich noch nicht.
Frage 2:
Diese technische Frage kann ich nicht beantworten, weil ich nicht weiß, wie die Gasbeleuchtung optimierbar ist. Es kann sein, dass Bewohner der Spichernstraße die Gasbeleuchtung für etwas zu schwach halten. Für mich ist es kein Problem.
Dr. Hartmut Mühlen
Frage 1:
Ja, in jedem Fall! Wir alle, ob ältere oder jüngere Menschen, brauchen Werte / Gewohnheiten / Dinge, die sich nicht verändern.
Frage 2:
Wenn die Gaslaternen in ihrer Gestalt erhalten bleiben und in ihrer Licht-Ausstrahlung verbessert werden können, wäre das optimal. (So auch der Beschluss des Seniorenrates)
Gabriele Stang
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Marlene Utke
Frage 1:
Antwort soll nicht veröffentlicht werden.
Frage 2:
Antwort soll nicht veröffentlicht werden.

Stadtbezirk 2

Flingern Süd, Flingern Nord, Düsseltal
Karin Kriescher
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Heinz-Werner Meier
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Maria-Luise Irmgard Mundt
Frage 1:
Für mich ist die Gasbeleuchtung in Düsseldorf ein wichtiges Stück Heimat. Auch aus meinen Gesprächen mit vielen Mitbürgern weiß ich, dass sie gemnauso empfinden und die Gaslaternen nicht missen möchten.
Frage 2:
Mit einer guten Wartung und vollem Betrieb aller Glühstrümpfe sollte eine ausreichende Beleuchtung möglich sein. An besonderen Gefahrenstellen kann man eventuell ergänzend Sicherheitsmaßnahmen installieren.
Wichtig für ein gefahrloses Gehen sind aber unabdingbar gepflegte Bürgersteige, dort sollten Stolperfallen konsequent beseitigt werden.
Arnulf Pfennig
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Elke Wackernagel
Frage 1:
Uneingeschränkt ja! Vor etwa 2 Jahren habe ich mich an der Petition zum Erhalt der Gaslaternen beteiligt.
Frage 2:
Ich glaube, dass eine Ergänzung der Gasbeleuchtung ggf. vorgenommen werden solltre (die Beleuchtungssituationen müssten konkret betrachtet werden und dann im Einzelfall darüber entschieden werden)

Ich bin gegen eine generelle Ersetzung durch LED-Leuchten (wg. Lichtergonomie, historisches Denkmal muss erhalten werden, Aestethik des Stadtbildes, Wirtschaftlichkeit ... es gibt einfach nichts, was für einen Ersatz durch LED spricht.)

Stadtbezirk 3

Friedrichstadt, Unterbilk, Hafen, Hamm, Volmerswerth, Bilk, Oberbilk, Flehe
Ronald Filusch
Frage 1:
Ich bin für den Erhalt der traditionellen Gaslaternen dort, wo Sie bisher waren und noch sind und wo sie auch zur Architektur der Straße passen.
Frage 2:
Ergänzungen und Optimierungen sind sicherlich möglich und wünschenswert, um die Beleuchtungssituation zu verbessern und gleichzeitig die Gaslaternen zu erhalten.
Peter Hölscher
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Eleonore Ibheis
Frage 1:
Ja, die Düsseldorfer Gasbeleuchtung ist für mich ein erhaltenswertes Denkmal und wichtig für das Heimatgefühl. aber auch als Anschauungsobjekt für jüngere Menschen.
Frage 2:
Diese Frage kann ich nicht beantworten, da ich keine Ahnung von der Technik habe. Hierzu müssen Fachleute befragt werden.
Solveig Kukelies
Frage 1:
Auf jeden Fall bin ich für den Erhalt dieser Düsseldorfer Gas-Straßenlaterne als typisches und einmaliges Beleuchtungssystem für unsere Stadt.
Frage 2:
Es gibt in Düsseldorf ja zahlreiche verschiedene Beleuchtungssysteme, aber das warme Gaslicht der Düsseldorfer Straßenlaterne halte ich für ausreichend, da LED´s durch ihre Helligkeit ja auch zu einer höheren Lichtverschmutzung führen würden.
Ulrich Schweitzer
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Bernd Steeg
Frage 1:
Als in Düsseldorf geborener (und seitdem lebender) Mitbürger ist die Gasbeleuchtung natürlich ein Teil meines „Lebensgefühls”. Auch eine Art von Lokalpatriotismus bringt mich zu der Überzeugung, dass dort, wo die Laternen zum Stadtbild gehören, selbige auch erhalten werden sollten.
Ich will auch nicht leugnen, dass ich als ehemaliger Mitarbeiter der Stadtwerke AG natürlich auch dafür votiere und im Namen der Erhaltung einer Arbeitsplätze bei den SWD für den Bestand der Gasbeleuchtung stimme.
Frage 2:
Die Beantwortung dieser Frage ist wohl mehr davon abhängig, welche Angebote der Markt bietet. Natürlich wäre es schön, wenn es die Möglichkeit gäbe, „Äußerlichkeiten” zu erhalten, auf der anderen Seite eine größere Lichtausbeute zu bekommen.
Auch die Frage, wieviel finanzielle Mittel die Politik bereit ist, in Hand zu nehmen, muss beantwortet werden.
Edeltraud Weigel
Frage 1:
Düsseldorf ist aus architektonischer Sicht eine innovative und moderne Stadt. Der Charme unserer Heimatstadt liegt jedoch nicht zuletzt darin, das sie mit ihren ländlichen Stadtteilen und der Altstadt die Verbindung zu ihrer Geschichte lebendig hält. Ich habe das große Glück in Düsseldorf-Hamm zu wohnen, wo Gaslaternen noch zum Straßenbild gehören. Ich hoffe sehr, das der „Modernisierungsrausch“ unsere Straßen nicht der heimatlichen Atmosphäre beraubt.
Frage 2:
Ich bin sehr dagegen, die Gaslaternen durch LED Leuchten zu ersetzen. Voraussetzung für den Erhalt ist es jedoch, das notwendige Reparaturen zeitnah durchgeführt werden können. Hier kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen. Auf Rückfrage von Bürgern wurden dafür Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Ersatzteilen als Ursache genannt. Es entzieht sich meiner Kenntnis ob das wirklich ein Problem darstellt.
Wenn die Gaslaternen regelmäßig gewartet und instand gehalten werden, genügt ihre Leuchtkraft, speziell in Stadtteilen mit niedriger Bebauung und engen Straßen. Helles, kaltes Licht würde den rustikaleren Ortsteilen das Flair nehmen. Im Rahmen einer kleine Umfrage, bei den Senioren meines Umfeldes, sprachen diese sich deutlich für den Erhalt der Gaslaternen aus.

Stadtbezirk 4

Oberkassel, Heerdt, Lörick, Niederkassel
Anna-Maria Lienau
Frage 1:
Ja!
Frage 2:
Aus meiner Sicht reicht es!
Franz Robert Maes
Frage 1:
Ist sehr erhaltenswert und könnte noch erweitert werden, wenn die Politiker mehr Zivilcourage hätten.
Frage 2:
Es darf keine Gefahr für Leib und Leben sein, die Straßen müssen durch die Gaslaternen gut beleuchtet sein.
Karin Rinklake
Frage 1:
Antwort soll nicht veröffentlicht werden.
Frage 2:
Antwort soll nicht veröffentlicht werden.
Gisela Theuringer
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.

Stadtbezirk 5

Stockum, Lohausen, Kaiserswerth, Wittlaer, Angermund, Kalkum
Thomas Fellmerk
Frage 1:
Ja
Frage 2:
Ja, jedoch nicht an jedem Standort.
Wolfgang Heinze
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Ulrike Schneider
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.

Stadtbezirk 6

Lichtenbroich, Unterrath, Rath, Mörsenbroich
Bernhard Alef
Frage 1:
JA, Erhalt in den Vierteln mit Augenmaß, ganzheitliche Betrachtung der Straßenbeleuchtung elektrisch wie auch mit Erdgas.
Frage 2:
JA, ausreichende Beleuchtung durch Gaslaternen muss im Einzelfall geprüft werden.
Werner Kaiser
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Yibanami Khumalo
Frage 1:
Möchte nicht antworten.
Frage 2:
Möchte nicht antworten.
Claudia Peters
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.

Stadtbezirk 7

Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath, Knittkuhl
Ingrid Boss
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Wolfgang Brüggmann
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Franz Daams
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Wilhelm Döring
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Heribert Giertz
Frage 1:
Die Gasbeleuchtung in den alten Stadtteilen halte ich für erhaltenswert unter der Voraussetzung, dass sie ins städtebauliche Umfeld passt. Das kann sicher das Heimatgefühl stärken.
Frage 2:
Eine Verbesserung der (Gas-) Beleuchtung gerade auch für ältere und ggf. sehbehinderte Bürger ist anzustreben sofern es technisch und finanziell realisierbar ist. Dazu fehlen mir fundierte Experteninformationen. Allerdings soll die subjektive Anmutung des Lichtes inzwischen durch moderne LEDs der einer Gasbeleuchtung vergleichbar sein. Dazu gibt es Anschauungsbeispiele in unserer Stadt. Es fehlt nach meinem Wissensstand eine belastbare Aussage dazu unter Berücksichtigung des Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Anmerkung: seit einigen Tagen ist die Gaslaterne gegenüber meinem Haus auf der Ikenstraße defekt und offensichtlich ohne Wartung. Ist LED da langfristig sicherer? Diese Dunkelheit beeinflusst meine Meinung
Wilfried Kaussen
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Monika Meister
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Karin Neddermeyer
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Klaus Schreiber
Frage 1:
Ja. Es ist ein Stück Industriegeschichte, das erhaltenswert ist. Es ist eine Tradition dahinter. Ich habe in der Lacronstraße selber Gaslaternen vor der Haustür.
Frage 2:
Da bin ich nicht so informiert. Es gibt sicherlich Stellen, wo es heller werden könnte.

Stadtbezirk 8

Lierenfeld, Eller, Vennhausen, Unterbach
Klaus Backhaus
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Dr. Karl-Ulrich Laval
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Brigitte Reinhardt
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Dieter Reinold
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Peter Rosien
Frage 1:
Die Gasbeleuchtung ist erhaltenswert in bestimmten Ecken der Stadt als Teil der schützenswerten Örtlichkeit – nicht jedoch für die gesamte Stadt. In meinem Bezirk könnte ich mir das am ehesten für den Bereich um den Gertrudisplatz in Eller vorstellen.
Frage 2:
Ob die Lichtstärke für die Bürger (unter Einschluß der älteren Mitbürger) dann vor Ort ausreicht, muß in jedem Einzelfall geprüft werden. Bei Bedarf muß dann die historische Gasbeleuchtung möglicherweise ergänzt werden, denn Sicherheit geht im Alltag vor.
Dr. Norbert Paul Wichtmann
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.

Stadtbezirk 9

Wersten, Himmelgeist, Holthausen, Reisholz, Benrath, Urdenbach, Itter, Hassels
Margit Ahrens
Frage 1:
Da ich aus dem Ruhrgebiet komme, halte ich es für sehr erstrebenswert, Industriekultur zu erhalten. Unsere Stärke in Deutschland ist aus der Industrie nach dem Kriegh entstanden.Außerdem sind Gaslaternen auch eine Verschönerung des Stadtbildes. Nicht alles, was neu ist, ist auch schön und alte Kultur im Stadtbild muss erhalten bleiben.
Das Zusammenwirken von „alt und neu” muss sinnvoll eingesetzt werden. Und für die ältere Bevölkerung muss man auch „Geschichte” erhalten. Das sind immer wieder Anlässe, über Geschichten von früher zu reden. Nur so kann die „jüngere” Bevölkerung einen Anteil an unserer Geschichte finden.
Frage 2:
Ich habe leider keine Ahnung, wie man technisch eine gute Beleuchtung erreichen kann. Denn eine gute und sichere Beleuchtung ist extrem wichtig, um Unfälle und dunkle Ecken zu vermeiden. Wenn alte Gaslaternen diese gute Beleuchtung erreichen, würde ich der „alten Gaslaterne” den Vorzug geben.
Hermann Becker
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Angela Frankenhauser
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Jürgen Gerlach
Frage 1:
Wer hier aufgewachsen und mit der Gasbeleuchtung groß geworden ist, dem vermittelt sie sicherlich auch Heimatgefühle. Ich selber bin im Ruhrgebiet aufgewachsen und freue mich immer wieder über den Erhalt der Industriedenkmäler. Da das Gaslicht seit 1848 eng mit der Stadtgeschichte Düsseldorfs verbunden ist, sollten die Gaslaternen auch weiter leuchten!
Frage 2:
Ich bin technisch gesehen nicht versiert genug, um das genau beurteilen zu können. Wie im Zentrum plus|Holthausen bei der Vorstellungsrunde zur Seniorenratswahl bereits gesagt, sollte die Sicherheit Vorrang haben.
Aber: „Gaslaternen leuchten auch dann, wenn der Strom ausfällt – mehr Sicherheit geht nicht!” – Dieses Argument Ihrer initiative halte ich für sehr „einleuchtend”!
Da auch die Stadtwerke den Erhalt der Gaslaternen für möglich halten, gibt es keinen Grund, sie abzubauen. Das Beleuchtungsniveau muss natürlich für alle Generationen – nicht nur für ältere Menschen – ausrecihend sein.
Heidemarie Lauer
Frage 1:
Die Gaslaternen haben eine lange Tradition in unserer Stadt. Ich verbinde sie immer mit Erinnerungen an meine Kindheit, daher sehe ich sie sehr gerne und möchte sie auch nicht vermissen. Ich würde mich für den Erhalt der Gaslaternen einsetzen.
Frage 2:
Für die Technik der Laternen fehlt mir der Hintergrund. Soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, soll es eine EU-Vorschrift geben, wonach die Laternen mit Pollern geschützt werden müssen. Das soll verhindern, dass bei einer Beschädigung der Laterne Gas entweicht und dadurch eine Explosionsgefahr gegeben ist. Die Gaslaterne könnte Menschleben gefährden. Mir ist kein Fall bekannt, in dem eine Gaslaterne für eine Explosion verantwortlich war. Mir ist wichtig, dass wir nicht einfach an EU-Recht vorbei kommen. Daher ist bei mir der Stand der Überlegung, dass erst einmal für jede Laterne geprüft werden muss, ob und wie sie gesichert werden kann. Man muss eben für jede Laterne eine eigene Lösung finden und zwar möglichst mit den Menschen, die dort wohnen.
Eine immer wieder gehörte Kritik ist die Helligkeit der Laternen. Man müsse die Unfallgefahr sehen, wenn die Beleuchtung zu dunkel ist. Dazu wäre erst einmal – wieder für jeden Standort - festzulegen, wie hell es sein muss. Eine stark befahrene Straße muss möglichst hell sein. Eine Nebenstraße braucht weniger Licht. Dort reicht es, wenn man den Weg gut sehen kann. Gute Gehwege, auf denen niemand stolpert, sind mir ebenfalls wichtig. Gerade in diesem Punkt müsste die Stadt viel mehr für die Sicherheit der älteren Bevölkerung tun. Viele alte Menschen haben im Dunkeln Angst auf der Straße, weil sie Stolperfallen nicht mehr gut sehen können.
Dort, wo eine Gaslaterne zu dunkel ist, muss man für mehr Licht sorgen. Man kann Gaslaternen umrüsten auf LED. Das ist dann eben ein Kompromiss, dem man sich nicht einfach aus  nostalgischen Gründen verschließen darf. Die Sicherheit geht vor!
Barbara Lesemeister
Frage 1:
Ja
Frage 2:
Dazu reicht mein technisches Wissen nicht. Ich habe aber auch schon bei den Vorstellrunden gesagt, Sicherheit geht vor. Gerade für die ältere Generation muss ein ausreichendes Beleuchtungsniveau vorhanden sein. Das ist zu prüfen.
Hans Wilhelm Scherer
Frage 1:
So wie in Ihrer Fragestellung formuliert, ist die Düsseldorfer Gasbeleuchtung auch für mich ein erhaltenswertes Denkmal und auch für mich wichtig für das Heimatgefühl der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger.
Frage 2:
Diese Frage kann meines Erachtens nur von Fachleuten beantwortet werden.

Stadtbezirk 10

Garath, Hellerhof
Petra Knauft
Frage 1:
Antwort liegt noch nicht vor.
Frage 2:
Antwort liegt noch nicht vor.
Claudia Meier
Frage 1:
Die Gasbeleuchtung ist Nostalgie und sollte erhalten bleiben!
Frage 2:
Bitte keine LED-Leuchten! Die Gasbeleuchtung ist ausreichend!
Peter Ries
Frage 1:
Generationen sind mit diesen Laternen aufgewachsen. Die Gasbeleuchtung ist ein wichtiges Zeugnis innovativer Industriegeschichte. Sie sollte den Status eines "Weltkulturerbes" erhalten. Das Ende der Gaslaternen bedeutet die Vernichtung einer erfindungsreichen Epoche. Man soll mir jetzt nicht bei etwa mit "Energiebilanzen" und Klimaschutz kommen, bevor man nicht vor der eigenen Tür gekehrt hat und die waren Klimakiller ausgeschaltet hat, und statt sich von einer Klimakonferenz zur nächsten (finanziert mit Steuergeldern) ergebnislos zu hangeln. Man darf sich fragen, wer vom Abriss der Laternen überhaupt profitiert - der Bürger oder gar die Stromlobby?
Ich bin für den konsequenten Erhalt dieses einst innovativen und heutigen Industrie- und Kulturdenkmals Gaslaterne.
Frage 2:
Gaslaternen gibt es bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Das Besondere an ihnen ist das warme, honigfarbene und leicht flackernde Licht und das kunstvolle Design. Sicherlich ist es möglich, das Licht zu imitieren - es wäre aber nicht mehr das Original. Es ist ohnehin kaum erträglich, wenn man mit ansehen muss, mit welcher Akribie alte Bauten und Denkmäler nach und nach verschwinden und der Futurismus Einzug hält. Wenn man die Laternen nachweislich nur durch eine Anpassung, Ergänzung erhalten kann, sollte diese vorgenommen werden - lieber wäre mir jedoch, sie im Originalzustand zu belassen und das warme Honigfarbende Licht als Kontrapunkt gegen unsere ohnehin mit Kunstlicht verseuchten Städten zu setzen. Es wird so viel Geld für Unnötiges aus dem Fenster geworfen, da dürfte es wohl möglich sein, einmal etwas zu erhalten - statt permanent Kulturdenkmäler zu vernichten.